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Focaccia mit Sauerteig
Außen goldbraun, innen weich und voller großer Luftblasen: Diese Focaccia darf über Nacht in Ruhe reifen und wird am nächsten Tag ganz nach Geschmack belegt.

Diese Focaccia folgt weniger der Uhr als dem Teig. Nach kurzem Kneten bekommt er seine Struktur durch mehrmaliges Falten und darf anschließend über Nacht bei Raumtemperatur reifen. Am nächsten Morgen ist aus dem anfangs kleinen Teig eine luftige, lebendige Focaccia geworden.

Ein Brot, das zum Teilen einlädt
Als Sandwich reicht sie ungefähr für sechs Personen, als Beilage auch für eine größere Runde. Wir essen sie am liebsten noch leicht warm – zu Suppe und Salat oder einfach so aus der Mitte des Tisches.
Belegen nach Lust und Laune
Besonders gut schmeckt die Focaccia mit getrockneten Tomaten, zerbröseltem Feta und Pinienkernen. Schlichter wird sie mit Rosmarin, Oliven und Meersalz. Beim Olivenöl darfst du großzügig sein – es gehört hier zum Geschmack und zur saftigen Krume.
Zutaten
- 400 g Weizenmehl (Type 550)
- 300 g Wasser
- 80 g aktiver Weizensauerteig
- 8 g Salz
- reichlich Olivenöl für Form, Hände und Oberfläche
- Belag nach Geschmack, zum Beispiel Rosmarin, Oliven und Meersalz
Zubereitung
- 400 g Weizenmehl (Type 550)
- 300 g Wasser
- 80 g aktiver Weizensauerteig
- 8 g Salz
Mehl, Wasser, Sauerteig und Salz zusammen in die Knetschüssel geben. Alles nur so lange kneten, bis sich die Zutaten gut verbunden haben und keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Der Teig ist jetzt noch sehr weich, klebrig und beinahe fließend.
Den Teig in den ersten zwei Stunden viermal dehnen und falten oder mit Coil Folds stärken. Die Hände dafür gut anfeuchten, da der Teig sehr klebrig ist. Nach jedem Falten bekommt er sichtbar mehr Spannung und Struktur.
- reichlich Olivenöl für Form, Hände und Oberfläche
Eine große Auflaufform (ca. 40 × 27 cm) großzügig mit Olivenöl ausstreichen. Den Teig nach dem letzten Falten hineingeben und auch von oben reichlich mit Öl beträufeln. In der großen Form wirkt er zunächst überraschend klein – er wird noch deutlich an Volumen gewinnen.
Die Form mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken und den Teig bei Raumtemperatur über Nacht reifen lassen. In einer warmen Sommernacht kann er am nächsten Morgen bereit sein; im Winter braucht er möglicherweise bis mittags.
Der Teig ist bereit, wenn er sein Volumen deutlich vergrößert hat, luftig wirkt und viele Blasen zeigt. Den Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Belag nach Geschmack, zum Beispiel Rosmarin, Oliven und Meersalz
Die Focaccia nach Lust und Laune belegen. Die Finger großzügig einölen und Belag sowie tiefe Mulden sanft in den Teig drücken. Dabei entstehen die typischen großen Luftblasen. Bei einem Belag ohne Käse zusätzlich Salz über die Oberfläche geben.
Die Form in den Ofen stellen, die Temperatur sofort auf 230 °C reduzieren und die Focaccia etwa 30 Minuten backen, bis sie kräftig goldbraun ist.
Varianten für jede Jahreszeit
Im Sommer schmecken kleine Tomaten und Thymian darauf, im Herbst dünne Kürbisscheiben und Salbei. Für Kinder kannst du einen Teil schlicht mit Olivenöl und wenig Salz lassen – wobei meine Große am liebsten die Pinienkerne nascht.

Ein Blech Focaccia ist selten lange ein ganzes Blech.



